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Der Vorstand stellt sich vor

Die im Vorstand Verantwortlichen verstehen sich als betraute Diener der Enneagramm-Idee. Sie sind der Gemeinschaft der Mitglieder verpflichtet. Im Vorstand repräsentieren sich unterschiedliche Enneagramm-Muster und Teilnehmer unterschiedlicher Weiterbildungsgänge.

Katrin Richter

 Katrin Richter Das Enneagramm ist mir zuerst im beruflichen Kontext begegnet und hat mir dort Anworten auf bis dahin offene Fragen gegeben. Die Beschäftigung mit der Idee ist für mich besonders wertvoll, wenn das Enneagramm im gelebten Miteinander erfahrbar wird. Respekt für unterschiedliche Lebensperspektiven und -entwürfe, verbunden mit einer Wertschätzung der daraus resultierenden Vielfalt, verbinden mich tief mit der Idee.

Barbara Stiels

Barbara Stiels Mir ist in meinem beruflichen Leben noch keine Idee begegnet, die die Komplexität des Lebendigen so genau einfängt und abbildet, und mit der man individuellen Unterschieden, auf die es ja letztendlich in der Sozialen Arbeit ankommt, so passgenau begegnen und verantwortlich mit ihnen umgehen kann. 

Die Annahmen der Ennea-Idee sind interkulturell gültig, das bedeutet, dass sie unterhalb der kulturellen Prägung liegen. Damit geben sie eine Antwort auf immer komplexer werdende Zusammenhänge und auf eine globalisierte Welt.

Meine jahrelange Leitungserfahrung wurde durch den intensiven Umgang mit der Ennea-Idee geprägt. Diese Erfahrungen ermutigen mich, für die Idee und die damit verbundene Grundhaltung einzustehen und zu ihrer Verbreitung und verantwortlichen Anwendung beizutragen. 

Annemarie Becker-Freyseng

Annemarie Becker-Freyseng Protokolle von Sitzungen und Versammlungen sollten neben der Darstellung von Ergebnissen auch nachvollziehbar machen, wie es zu Entscheidungen gekommen ist. Diesen Anspruch versuche ich zu verwirklichen. Außerdem habe ich die Aufgabe, die Geschichte des DEZ als Chronik eines gemeinsamen Entwicklungsweges zu dokumentieren. 

Wir wollen - und das ist auch in unserer Satzung festgehalten - gelebtes Enneagramm praktizieren. Dazu ist es wichtig, alle Beteiligten in ihrer Musterspezifik anzunehmen, wertzuschätzen und abzubilden, wie unterschiedlich wir mit Fragestellungen und Herausforderungen umgehen. Deshalb würde es dieser Idee widersprechen, wenn Protokolle oder auch die Chronik die handelnden Personen nicht sichtbar machen würde.

Besondere Achtsamkeit erfordert es, meine Musterdynamik in der Chronik nicht als allgemeine erscheinen zu lassen. Hierzu bin ich auf das Feedback aller Angehörigen anderer Ennea-Muster als Korrektiv angewiesen. 

Martin Schreiber

 Martin Schreiber Die Enneagramm Idee habe ich vor ca. 25 Jahren kennengelernt und seitdem habe ich mich an der Verbreitung der Idee aktiv beteiligt. So habe ich intensive Erfahrungen für mich und meine Entwicklung machen können, aber auch bei der Anwendung, sei es in der Jugendhilfe, der Arbeit mit Menschen mit Behinderung oder als Leiter in sozialen Einrichtungen. 

Die Unterschiedlichkeit, die Vielfalt und Vielfältigkeit des menschlichen Daseins und deren komplexe Wechselwirkungen in der Begegnung sind faszinierend und als solche wertzuschätzen - dafür setze ich mich im Vorstand und im Verein ein. 

Für mich bedeutet dies unter anderem, im Verein und Vorstand pflichtbewusst und zuverlässig das Veranstaltungsmanagement zu verantworten. 

Rainer Scholze

Rainer Scholz Seit dem Jahr 2000 habe ich die Enneagramm-Idee kennen und schätzen gelernt. 

Die Wirkmächtigkeit dieser Idee hat mich seitdem in vielen Situationen im Leben begleitet und manche davon leichter bewältigen lassen. 

Viele Jahre arbeite ich nun schon als Leitung eines sozialen Unternehmens. In unserer Arbeitswelt zählen insbesondere weiche Faktoren, denn kommt es wesentlich auf ein gelingendes Miteinander der Menschen an. Gute Kommunikation und wirkliche Begegnungen sind kein Luxus, sondern eine soziale Notwendigkeit. 

Das motiviert mich, in unserem Verein Verantwortung für die Funktion als Schatzmeister zu tragen. 

Christina Branka

Christina Branka Mit dem Enneagramm bin ich erstmals 2008 im Rahmen eines Seminars für Führungskräfte im sozialen Bereich in Berührung gekommen.

Für mich als Mensch des Musters FÜNF macht die Faszination des Enneagramms aus, dass ich nichts glauben muss, sondern alles erlebbar ist. Und natürlich die Komplexität - Anziehungskraft pur.

Nach dem dreiwöchigen Führungskräfte-Seminar schloss sich für mich die Enneagramm-Lehrer-Ausbildung an. Ich wollte eine "bessere" Führungskraft werden und ahnte schon, dass eine Entwicklung in den persönlichen Beziehungen ebenso zu haben war. In beiden Bereichen bestand Bedarf. 

Zunächst entwickelte sich eine Haltung von größerer Toleranz, dass der Andere wirklich anders ist und anders sein darf. Dann der ernste Blick auf mich selbst: Wie denke, fühle und handle ich und was verursache ich in meiner Umwelt? Die Menschen in meiner Umgebung reflektieren mir eine positive Veränderung. Ich bin mit mir weiter gekommen, als ich je für möglich gehalten habe. 

Als 2014 die Vorbereitungen für die Gründung des DEZ e.V. begannen, war es für mich wichtig, der Enneagramm-Idee etwas zurückzugeben. Darum bin ich im Vorstand. Mein Vorstandsbereich entspricht meinen Neigungen: Ich organisiere und reise gerne. Gleichzeitig bin ich durch diese Aufgaben gezwungen, mit Menschen umzugehen und in Handlung zu gehen. Das gehört zu meiner persönlichen Entwicklungaufgabe. 

Vera Niemann

Vera Niemann Ich bin Förderschullehrerin an einer Förderschule für geistige Entwicklung. Seit 2008 beschäftige ich mich mit dem Enneagramm und ich habe von 2010 bis 2012 die Weiterbildung zur Enneagrammlehrerin beim DEZ absolviert. Seitdem versuche ich auch Menschen aus meinem Kollegium für die Enneagramm-Idee zu begeistern, um die Arbeit mit den Kindern, Eltern, Kollegen und anderen Beteiligten zu erleichtern.

Mir ist ein Leben und Denken ohne das Enneagramm nicht mehr vorstellbar. Und deshalb habe ich mich entschieden, eine Aufgabe beim DEZ zu übernehmen. Ich habe an der Gestaltung der Homepage mitgewirkt und bin nun dafür verantwortlich, die Texte in die Seite einzupflegen, die Seite aktuell zu halten und weiterzuentwickeln.  

Wilfried Reifarth (Ehrenvorsitz)

Wilfried ReifarthSeit 1990 bin ich im Kontakt mit der Enneagramm-Idee - sie hat mich seit dieser Zeit nicht mehr losgelassen. Im Vergleich mit allen Theorien des menschlichen So-Seins, die ich kennenlernen konnte, ist sie die komplexeste, präziseste und wirkmächtigste. Sie ermöglicht eine tiefgehende Selbsterkenntnis, die wiederum die Voraussetzung jeder nachhaltigen Veränderung ist. Sie ermöglicht es auch, die Anderheit des Anderen zu verstehen und ihr gerecht zu werden.

In bisher vier Büchern  zum Thema habe ich versucht, meinen Lern- und Aneignungsprozess abzubilden. Weiterentwicklungen, die mir sinnvoll und notwendig erschienen, habe ich gründlich erprobt und dem bestehenden Theoriegebäude hinzugefügt.

Mich freut und ehrt zugleich, dass die Vereinsführung des DEZ in guten (und jüngeren) Händen liegt, denn uns verbinden gemeinschaftlich erworbene Einsichten und Überzeugungen. Die Vermittlung und Weiterentwicklung der Ennea-Idee ist unser zentrales Anliegen. In diesem Bereich bin ich weiterhin aktiv. Außerdem wurde ich von den Mitgliedern beauftragt,

  • in Kooperation mit dem Vorstand die Kontakte zu anderen Enneagramm-Schulen zu vertiefen,
  • (Denk-)Anstöße zu geben und
  • auf kritische Entwicklungen im Verein und im Enneagramm-Verständnis aufmerksam zu machen.
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