Bejahen, Verneinen, Versöhnen
Gurdjieff und das Enneagramm
Von G. I. Gurdjieff stammt die Enneagramm-Idee, aus der sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Enneagramm der Persönlichkeit entwickelt hat. W. Reifarth unternimmt es, die Lehre Gurdjieffs, den sog. Vierten Weg, ausführlich darzustellen und die zwischen beiden Richtungen vorhandenen Auffassungsunterschiede nachzuzeichnen.
Auf folgende Fragen gibt er Antworten:
- Wer war Gurdjieff?
- Was ist der Vierte Weg?
- Was ist das Enneagramm als Prozessmodell?
- Was steckt an tiefem Wissen im Enneagramm-Symbol selbst?
- Wie viel Enneagramm der Persönlichkeit findet sich bereits in Gurdjieffs Werken?
- Was könnten die beiden Richtungen voneinander lernen?
Rezension von Paul Glar
Begleit-Gedanken eines Weggefährten
Das Enneagramm

Die neun Vorherrschenden Leidenschaften im Enneagramm
Das Enneagramm ist ein wirkmächtiges Modell des Lebendigen. Der Begriff setzt sich aus den altgriechischen Wörtern ennéa für neun und grámma für Zeichen oder Figur zusammen. Die Idee beschreibt neun gleichwertige Persönlichkeitsmuster, die in komplexer Weise verbunden sind.
Jedes der neun Muster ist durch eine Energie gefärbt, die wir Vorherrschende Leidenschaft nennen. Jede einzelne ist ihrer Natur nach zweckgerichtet und sinnvoll und von den acht anderen deutlich zu unterscheiden.
Für uns liegt der Schlüssel in der richtigen Kenntnis des eigenen Musters. Sie ist die Grundlage für Entwicklung. Deshalb legen wir viel Wert auf den Mustersuchprozess.