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Ich bin ein Mensch des Musters VIER - www.deutsches-enneagramm-zentrum.de
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Ich bin ein Mensch des Musters VIER

Meine Vorherrschende Leidenschaft ist der Neid

Nachdem ich dem Enneagramm erstmals begegnet bin, glaubte ich einige Jahre, ein Mensch des Musters ZWEI zu sein. Im Laufe der Zeit und im Rahmen der Beschäftigung mit den Tiefendimensionen und den Spirituellen Dimensionen des Enneagramms bin ich immer wieder dem Thema Neid begegnet und habe diese Zusammenhänge versucht, mit dem Seelenkind des Musters ZWEI, dem „Neidzicklein“, zu erklären.

Auf Dauer kam ich aber mit mir und meiner Entwicklung einfach nicht mehr weiter und es zeigte sich, dass der Neid die zentrale Rolle in meiner Persönlichkeit spielt, mir – auch in Gestalt der abgeleiteten Wesenszüge – in jeder noch so alltäglichen Lebenssituation begegnet und ausschlaggebend für mein Denken, Fühlen und Handeln ist.

Wenn ich Menschen in meinem engsten Umfeld frage, worin sie bei mir den Neid sehen oder er sich bei mir versteckt, antworten sie mir unisono: „Du bist nie zufrieden. Nicht mit dem schönsten Moment, nicht mit dem was du hast, nicht mit dem, was du kannst und nicht mit dem Leben, das du führst. Es gelingt dir nur ganz selten, das wertzuschätzen, geschweige denn, zu genießen.“ Das stimmt. Der Fokus richtet sich tatsächlich automatisch auf das, was fehlt, was ich nicht habe oder glaube nicht oder nicht gut genug zu können. Zufriedenheit will sich nicht einstellen.

In vielerlei Hinsicht tritt der Neid offen und schon in seiner im allgemeinen Sprachgebrauch bekannten Weise zu Tage. So ist für mich z. B. das sprichwörtlich „grünere Gras des Nachbarn“ tatsächlich immer grüner, ich neide es ihm wirklich und setze viel ein, um diesen Zustand „richtig zu stellen“.

Neid setzt immer einen Vergleich voraus, was dazu führt, dass ich mich generell mit Anderen vergleiche, sei es damit, was sie haben oder damit, was sie können, tun oder sind. Im Grunde bin ich auf all das neidisch. Bei Ersterem habe ich oft den Impuls, dies durch Anschaffung von etwas Besserem, etwas Besonderem aufzuholen, bzw. das zu toppen. Glücklicherweise lassen das die finanziellen Mittel kaum zu, zumal es sich um eine nach oben offene Spirale handelt, frei nach dem Prinzip: Ein bisschen schöner oder besser geht immer. Das kann ganz profane Dinge wie Auto, Wohnung, Einrichtung o. ä. betreffen. Hauptsache, es ist „Besonderer“, wobei die Messlatte weniger der Preis als die Ästhetik oder die Schönheit ist. Ich nehme daher an, dass zum Neid auch untrennbar das Neidisch- Machen anderer gehört, als könne dies meinen eigenen Neid lindern. Das gelingt natürlich nicht oder nur kurzfristig.

Noch viel präsenter aber ist der Neid auf das, was andere tun und können. Das lässt sich nicht einfach beschaffen, holen oder besorgen. Dummerweise vergleiche ich mich grundsätzlich mit den Menschen, die etwas Bestimmtes besonders gut können. Man kann also sagen, dass ich mich stets vergleiche und mir fast immer jemanden suche, der in meinem Umfeld genau das, worum es gerade geht, am besten kann, unabhängig davon, wozu er oder sie im Gegensatz zu mir vielleicht überhaupt nicht in der Lage ist. Somit ist klar, dass ich bei jedem Vergleich zwangsläufig schlecht abschneiden muss. Das führt zu dem abgeleiteten Wesenszug des Neides, dem negativen Selbstbild.

Dieses wird eben genährt durch das permanente schlechte Abschneiden dauernder Vergleiche und führt dazu, dass ich meine eigenen Stärken als solche überhaupt nicht mehr sehen oder erkennen kann. Also fange ich an, nicht nur mich, sondern auch andere abzuwerten, deren Leistungen und Fähigkeiten schlecht zu reden und – teils als mit kleinen Einschränkungen behafteter Anerkennung verkleidet – zu relativieren. Während dessen spüre ich immer den Neid und schäme mich zugleich, so „schlecht“ zu sein, weil dieses Verhalten dem moralischen Anspruch an mich selbst und den Werten, die ich als meine ansehe, völlig widerspricht. Anders ausgedrückt, bedeutet es einen ständigen Tabubruch mit der Folge, dass der Selbstwert noch weiter in den Keller rutscht, ich mich vor mir selbst abgrundtief schäme und mich einfach für einen besonders schlechten Menschen halte.

Ich teile die Erfahrung mit anderen Menschen des Musters VIER, dass der einzige Ausweg aus dieser Spirale das ganz bewusste Einschalten des Denkzentrums ist. Ich muss mir – Achtsamkeit vorausgesetzt – im Kopf bewusst machen, was ich gut kann, wo etwas durch mich gut gelaufen ist und dass ich nicht in allem so gut sein kann und muss, wie der jeweils vermeintliche Experte oder Meister in seinem Fach. An guten Tagen kommt das dann auch in meinem Emotionszentrum an, so dass es sich auch so anfühlt, dass ich es glauben kann. Was hilft, ist eine Routine, sich an schlechten Tagen bewusst vor Augen zu führen, was ich an einem Tag getan habe, was daran gut war und vor allem mit mir zu tun hat. Und selbst dann ist es so, dass ich sogleich meine, es könnte doch deutlich besser sein, wenn ich mich nur noch mehr bemühen und anstrengen würde. Dann empfinde ich mich nämlich als faul und träge und setze mich schlechten Gewissens unter Druck.

So gesehen kann dem Neid auch die Eigenschaft zugesprochen werden, in vielen Lebenssituationen Antriebsfeder und Motivationsgeber für mein Handeln zu sein. Immerhin.

Die Fremdwahrnehmung ist mitunter scheinbar eine andere. Es ist wirklich schwer für mich, das zu sagen, aber mir wird natürlich auch zurückgemeldet, welche Fähigkeiten und Kompetenzen ich habe, sei es im Beruf oder bei meinen Hobbies. Objektiv betrachtet wäre z. B. mein beruflicher Werdegang so nicht möglich gewesen, wenn ich so schwach in allem wäre, wie es sich anfühlt. Das betrifft eigentlich alle meine Lebensbereiche. Da es sich aber für mich selbst eben nicht so anfühlt, habe ich häufig das Gefühl, ein Blender und Täuscher zu sein mit der Angst, dass diese Täuschung bald, wenigstens aber irgendwann, gesehen wird und auffliegt.  Womöglich zeigt sich hier auch ein Aspekt meiner Verbindungslinie zum Muster ZWEI, denn es bedarf – andersherum betrachtet – schon einer gehörigen Portion Hochmut zu glauben, sein gesamtes soziales Umfeld über Jahre hinweg so täuschen oder blenden zu können, ohne dass es auffiele.

Hinter dem gefühlten Blendertum steht wieder das Gefühl, grundsätzlich falsch, niederträchtig, hässlich und dumm zu sein (Wilfried Reifarth, Wie anders ist der Andere, S. 64), also ganz anders, als ich sein möchte und wie ich mir mein Selbstbild vorstelle oder wünsche. Und dieses Bild eben versuche ich zu imitieren.

Mein Seelenkind „Controletti“

Die Erkenntnis dieses Seelenkindes hatte auch Anteil daran, mich dem Muster ZWEI nicht mehr zugehörig zu fühlen. Es widerspricht zwar völlig meinem gewünschten Selbstbild, aber ja, ich bin sehr regelaffin. Ich mag Regeln und moralische Werte, brauche sie einerseits zur eigenen Orientierung und andererseits dafür, den Moralapostel geben zu können (ich liebe es!!!) und mit erhobenem Zeigefinger durch die Welt zu laufen, um auf Regeln und Absprachen hinzuweisen, daran zu erinnern und schlechte Gewissen zu erzeugen. Hält sich jemand nicht an die Regeln oder verhält sich nach meinen Werten unmoralisch, werde ich wütend, belehrend, ätzend und rechthaberisch. Dahinter steht zugleich auch wieder der Neid, selbst nicht den Mut zu haben, Regeln offen zu brechen oder darauf, dass sich jemand noch nicht einmal bemüht, das heimlich und gut verpackt zu tun, wie ich es mir für mich selbst irgendwie oft wünsche und manchmal auch tue. Denn ich kann auch auf der einen Seite mühelos den erbosten Racheengel bei Verfehlungen anderer geben und einen ähnlichen Regelbruch still und heimlich hinter den Kulissen begehen. Dann aber bitte geschickt und kreativ! Das ist akzeptabel, weil ich glaube, dass es mir irgendwie, anders als „normalen“ Menschen, zusteht!

Wenn sich jemand aus meiner Sicht unmoralisch oder nicht regelkonform verhält und damit auch noch Erfolg hat oder dies bewusst und sehenden Auges zu Lasten Dritter tut, schlägt der Neid in Hass um. Dann werde ich eiskalt, süffisant, und setze alles daran, denjenigen zu demaskieren, vorzuführen bis hin zur absoluten Vernichtung. Dann bin ich eiskalt, kalkulierend, strategisch und erbarmungslos. Wenn die „Vernichtung“ dann geschehen ist und er/sie am Boden liegt, überkommt mich häufig Scham. Auch hier gilt: Wider besseren Wissens halte ich mich dann für allein verantwortlich für die „Vernichtung“ mit der Folge, dass ich mich wieder als grundsätzlich und abgrundtief schlecht halte.

Die bei mir gefühlt stärker ausgeprägte Verbindung zum Muster EINS zeigt sich also vor allem in dem Beharren auf Regeln und Vereinbarungen, meiner hohen Disziplin und dem Blick auf die zu erledigende Pflicht.

Letzteres steht auch in Verbindung mit der Schwierigkeit, im Hier und Jetzt zu leben. Obwohl ich mich über Sätze wie „früher war alles besser, selbst die Zukunft“ vor Lachen wegschreien könnte (wobei das dann auch gern im Halse stecken bleibt), liegt mein Fokus mehr in der Zukunft, auch in der Vergangenheit und sehr selten im Moment. „Achte gut auf diesen Tag (aus dem Sanskrit)“ ist für mich eine Art Gebet, das ich mir mehrmals am Tag bei kleinsten Entscheidungen, was ich als nächstes tun sollte, vorbeten muss. In jüngeren Jahren war das noch nicht so ausgeprägt. Heute gilt umso mehr für mich der Satz „wer immer zuerst das alte Brot isst, isst immer altes Brot“. Mal davon abgesehen, dass das bei mir mit dem Brot (Wurst, Käse usw.) tatsächlich so ist, bestimmt das in Zeiten der Unachtsamkeit grundsätzlich mein Handeln. Ich erledige Pflichten, Unangenehmes und alles, was erledigt werden muss, sofort. Dahinter steht die Sehnsucht, dass danach Raum und Zeit ist, dass es ohne Pflicht etwas Schönes zu erleben gibt. Meistens ist dies dann aber nur Leere und ich sitze da und frage mich, was ich jetzt machen soll. Also begebe ich mich an das Nächste zu Erledigende, selbst wenn es aktuell noch gar nicht ansteht. Hauptsache, ich hab es schon mal erledigt. Das gilt im Kleinen wie im Großen. Ich sammle z. B. (natürlich mit der gehörigen Portion Jammerei) mehr Überstunden als unbedingt dienstlich notwendig an, so dass ich aus dem Stand fast ein Jahr frei nehmen könnte, ohne meinen Urlaub anzugreifen. Das alles mit der Überlegung: Dann nimmst du irgendwann mal ganz lange frei oder irgendwann machst du immer früh Feierabend und machst was Schönes und alles ist wunderbar. Irgendwann …

Das führt dazu, dass selbst Unternehmungen und Hobbies, die ich gern mache, zur gefühlten Pflichtübung werden. Da ich mich bei all dem auch angesichts meiner ständigen Vergleiche unter entsprechenden Leistungsdruck setze, werden diese Dinge, an denen ich eigentlich Spaß habe, zur Belastung.

Dem zu begegnen, gelingt auch wieder nur durch bewusstes Einschalten des Denkzentrums und dem vermeintlichen Minimalanspruch „einmal am Tag etwas gegen den Strich gebürstet, entgegen der Gewohnheit tun.“ (Zitat Wilfried Reifarth – EntwicklungsHelfer).

So gelingt es mir, den Moment zu leben und zu genießen, und es macht süchtig!!

Gelingt es mir nicht, schaue ich, egal was ich gerade tue, dabei auf die Uhr und bitte die Zeit darum, dass sie vergehen möge.

In Momenten wahrhaftiger Begegnung und ehrlicher emotionaler Nähe steht die Zeit für mich still. Es bedurfte aber eines Prozesses, um das zu erkennen. Denn insgeheim habe ich schon seit vielen Jahren mit meiner Liebesfähigkeit gehadert, weil auch hier das gewünschte Selbstbild und die gefühlten Wahrheiten auseinanderklafften. Ich habe schon immer das Gefühl gehabt – anders als ich mich selbst Glauben machen wollte – nicht wirklich liebesfähig zu sein und kein wirkliches Interesse an anderen Menschen zu haben, selbst an denen, die mir am nächsten sind. Auch dafür habe ich mich lange Jahre verurteilt und als ein dem Grunde nach schlechten Menschen gesehen. Erst das Enneagramm und das Wissen um mein Muster VIER haben es mir ermöglicht, mich dafür nicht mehr zu verurteilen, zu unterscheiden und zu erkennen, wann mir tatsächlich an meinem Gegenüber etwas liegt. Als hätte die Erkenntnis über mangelnde Liebesfähigkeit dazu geführt, lieben zu können, angefangen bei mir selbst.

Wo stehe ich eigentlich jetzt?

Ich glaube, dass es bei Menschen aller Muster so ist, dass – je nach Lebenssituation – bestimmte abgeleitete Wesenszüge, die auf der vorherrschenden Leidenschaft fußen, mehr im Mittelpunkt stehen als andere. Bei mir sind das seit längerem der Selbstwert und die Unzufriedenheit. Letzteres beschreibt Wilfried Reifarth in Anlehnung an Freud als die „Katastrophe des mittleren Glückes“, was in meinem Fall den Nagel auf den Kopf trifft. Ich habe schon als Jugendlicher die Nase gerümpft über Menschen, deren Wunsch oder Ziel einfach nur Zufriedenheit war. Und es gab keine Liebesbeziehung in meinem Leben, bei der ich nicht in regelmäßigen Abständen anfing zu zetern, dass es mir an Tiefe, an Echtheit, an Besonderheit, an was auch immer fehle und dass das doch bitteschön nicht alles gewesen sein könne.

Wie gesagt, ich muss über den Kopf gehen, um meinen Selbstwert zu erkennen und wertzu- schätzen, was mir das Leben so bietet, was ich alles selbst dazu beitrage, um daraus Zufriedenheit und Selbstwert schöpfen zu können.

Hier also ein schnelles kopfgesteuertes (Zwischen-)Resümee (mit der Bitte um Nachsicht für etwaiges Pathos):

Zunächst einmal bin ich einfach nur froh und dankbar, zu dieser Zeit an diesem Ort geboren zu sein und eine historische örtliche und zeitliche Lücke des Friedens, der Freiheit und des Wohlstandes erwischt zu haben; nicht stets darüber nachdenken zu müssen, wann und wo ich meine Meinung sagen darf; den Luxus zu haben, mir tagtäglich nicht überlegen zu müssen, woher ich etwas zu essen bekomme, sondern mir das Hirn zermartern darf, worauf ich Lust habe. Dass ich nicht um Existenzielles kämpfen muss, gibt mir überhaupt erst den Raum, mich mit mir und z. B. der Enneagramm-Idee auseinander zu setzen.

Ich lebe in einer glücklichen Beziehung und das ist alles andere als eine Katastrophe. Meine Liebste treibt mich mit ihrer Sturheit und vermeintlichen Emotionslosigkeit zum Wahnsinn und ich weiß, dass es auch genau dieser Gleichmut ist, den ich brauche, um mich geliebt zu fühlen, stabil zu sein und den sie braucht, um mit einem Menschen wie mir glücklich sein zu können. Es wirkt fast so, als entstünde Glück und Stabilität, wenn lau auf heiß und kalt trifft?!

Ich habe ein wirklich schönes zu Hause, in dem ich mich sicher und geborgen fühle und das meinen Ansprüchen an Ästhetik und Besonderheit ziemlich nahe kommt. Dies liegt in dem Teil meiner Heimatstadt mit dem mit Abstand höchsten Migrationsanteil, ein bewusst gewählter Umstand, um auch hier meine Besonderheit herauszustellen.

Ich habe einen absolut sicheren Job und keine existenziellen oder wirtschaftlichen Ängste, weil ich unkündbar bin und voraussichtlich niemals weniger Geld verdienen werde als jetzt. Ich bin im Kreise meiner Mitarbeiter, Kollegen und Vorgesetzten hoch geschätzt, weil ich die Fähigkeit habe, einen humanistischen, respektvollen, wertschätzenden und sensiblen Umgang mit meinen Mitarbeitern mit Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft zu verbinden. Ich kann gut komplexe Sachverhalte erfassen und effektive Handlungsoptionen daraus ableiten. Ich habe die Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen, unterschiedlichste Aspekte miteinander zu verbinden und dabei sehr strategisch zu denken und vorzugehen. Ich bin als Leitungskraft verbindlich, präsent und berechenbar und kann so meinen Mitarbeitern Sicherheit und Orientierung geben. Ich kann Kompetenzen und Fähigkeiten meiner Mitarbeiter individuell erkennen und dies so übersetzen, dass sie entsprechend eingesetzt werden und weitestgehend angstfrei arbeiten können. Das macht mich zu einem guten Vorgesetzten.

Ich bin eingebettet in ein stabiles, soziales Netz von Menschen, die mich mögen und schätzen (wer hätte das gedacht?) und die Fähigkeiten in mir sehen, die ich selbst nicht sehe.

Wenn das also die Katastrophe des mittleren Glückes ist, habe ich allen Grund nicht nur zur Zufriedenheit.

Wohin des Weges?

Ein zentrales Entwicklungsziel ist, dass es mir gelingt, meine Zentren so in die Balance zu bekommen, dass all das Positive dauerhaft in meinem Herzen ankommt, so dass ich es nicht nur denken, sondern leichter glauben und vor allem spüren kann. Dieser Weg führt über das Hier und Jetzt, also wahrhaftige Begegnungen und die Erkenntnis, dass der Kraftaufwand, immer wieder gegen den Strich zu entscheiden, letztendlich zu einem Kraft- und Zufriedenheitszuwachs führt, im Kleinen wie im Großen.

Charlie Brown

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